Ein englischer Hersteller von drahtgebundenen Partyline-Intercomsystemen ging Anfang der neunziger
Jahre in "die ewigen Jagdgründe" ein.
Der deutsche Vertrieb dieser Intercomsysteme benötigte Ersatz, da die Kunden – hauptsächlich Firmen der Veranstaltungstechnik – diese Intercomsysteme dringend weiter nachfragten.
Josef Becker, der Geschäftsführer dieser deutschen Vertriebsfirma, ließ diese Intercomsysteme mit leichten
Veränderungen, z.B. mit zusätzlichem Tonruf, mit einer weiteren Einkanalhauptstation usw. in Deutschland fertigen. Es gibt diese axxent Intercomkomponenten seit 1992, seit fast 20 Jahren.
Anfänglich bestand das Intercomsystem aus einer Zweikanal-Hauptstation in 19"-Bauweise (MS-200),
einem Beltpack (BP-100) und einer Signalleuchte (LP-100).
1994 wurde eine kleine Lautsprecherstation (CP-100) entwickelt, die auch als kleine Hauptstation verwendet werden konnte. Diese kleine "Hauptstation" erfreut sich steigender Beliebtheit, seit 19" Sideracks im Verschwinden begriffen sind.
1995 kam die bereits erwähnte Einkanal-Hauptstation mit dem berühmten Zigarettenanzünder hinzu: Ein Feature, das bei einer Rundumfrage bei Veranstaltungstechnikern als positiv angesehen wurde. Nun ist heute das Rauchen in Veranstaltungsstätten verpönt oder sogar verboten – damals wurde das noch anders gesehen. Nunmehr kann der 12 V Zigarettenanzünder als Ladeanschluss für Mobiltelefone oder zum Betrieb von Kühlboxen benutzt werden. Und – wer weiß, ob in Indien oder auf Mauritius nicht doch noch geraucht wird. Auch dort werden axxent Intercoms benutzt.
2003 wurde von Josef Becker die Fa. axxent e.K. gegründet. Zur Weiterentwicklung der Intercomsysteme und zur Neuentwicklung von Ela-Verstärkern.
2004 wurde die erste Serie von niederohmigen Zweikanalverstärkern entwickelt, produziert und ausgeliefert.
Diese Serie bestand aus vier Zweikanalverstärkern, AX-2150, AX-2300, AX-2500, AX-2800, mit Leistungen zwischen 150 W bis 800 W pro Kanal an 4 Ohm.
2005 folgten zwei Zweikanal-100 V-Verstärker, die Modelle AX-2120T und AX-2240T mit 120 W, respektive 240 W pro Kanal.
2006 wurde ein Zweikanalverstärker in 100 V-Technik und mit einer Leistung von 500 W entwickelt und gefertigt: das Modell AX-2500T. Zudem wurde 2006 ein Intercom-Beltpack mit externem Vibrator-Alarmelement in Serie produziert, das
sich nach einiger Zeit als beliebtes Produkt herausstellte.
2006 wurde auch erstmals ein Einkanalverstärker für die Ela-Technik entwickelt, der nicht nur über 50 V, 70 V und 100 V-Ausgänge
verfügte, sondern auch über einen niederohmigen Ausgang. Das Ganze in nur einer Höheneinheit und ohne Lüfter. Das erste Modell
AX-1121T verfügte über eine Ausgangsleistung von 120 W.
2007 folgte ein Modell AX-1240T mit einer Leistung von 240 W und ebenfalls Konvektionskühlung. In einer Höheneinheit ließ sich
dieses Modell leider nicht mehr unterbringen. Es ist also in einem Gehäuse mit 2 Höheneinheiten. 2008 folgte ein weiteres Modell:
AX-1400T mit 400 W. Dieses Modell dann mit Lüfterkühlung, die von der Kühlkörperwärme gesteuert wird und damit auch nur minimale
Geräusche entwickelt.
Und seit 2008 gibt es auch Intercom-Signalleuchten mit LED-Signalisation. Sinnvoll sind diese durch die Langlebigkeit des Leuchtmittels.
Auch 2008 wurde ein kompakter Kleinmischer entwickelt, der im Wesentlichen für die Gastronomie entwickelt wurde. Der GMX-2500
verfügte über zwei Mikroeingänge vorn und hinten, über einen Stereo-Lineeingang vorne und über weitere 5 Stereo-Aux-Eingänge hinten.
Besonderheit dieses Mixers war der 7-Band EQ für die Summe und der Multibandlimiter von THAT-Corporation, der ein sehr effizientes
Limiting ohne klangliche Einschränkung erlaubte. Zudem verfügt der Mixer über zwei Nebenzonenausgänge und die Möglichkeit, ihn
nicht nur als 19"-Gerät zu benutzen, sondern auch als Pultgerät.
2009 kam der GMX-2500 mit vier eingebauten 100 W-Verstärkern – zwei für die Stereosumme und zwei für die Nebenzonen: Das Modell
GPX-2500.
2010 wurde ein Automatik-Mischverstärker entwickelt, der seine Anwendung in kleinen bis mittleren Ela-Installationen findet – speziell in
Kirchen. Der Automatik-Mischverstärker AMV-7240 verfügt über 5 Mikrofon-/Leitungspegeleingänge, die per Gatefunktion automatisch
aktiviert werden, über zwei Aux-Eingänge, über einen 240 W Verstärker, der mit 50 V, 70 V, oder 100 V, oder sogar niederohmig betrieben
werden kann. Eine Vielzahl von zusätzlichen Funktionen wird intern einestellt: So z.B. Dreiband-Entzerrung pro Eingang, der Gate-Schwellwert,
Kompressor-/Limiterfunktion pro Eingang, die parametrischen Filter für den Ausgang usw.
2011 Wir haben im Jahr 2011 eine Serie von Vierkanal-Installationsverstärkern vorgestellt: Das Modell AX-4120TS und AX-4240TS. Diese Verstärker besitzen pro Kanal 120 W oder 240 W Ausgangsleistung, an 4 oder 8 Ohm, mit 50 V/70 V/100 V Konstantspannungsausgängen für Ela-Betrieb. Alle Verstärker besitzen hochwertige Ausgangsübertrager mit voller Isolation gegenüber Chassis und Erde.
2012 Dieses Jahr haben wir für unsere Intercom-Baureihe einen Vierdrahtadapter FW100 entwickelt und produziert. Der Vierdrahtadapter ermöglicht die Verbindung unserer "Partyline-Komponenten" wie Hauptstationen und Beltpacks mit sogenannten Vierdraht-Intercomsystemen. Diese Vierdraht-Systeme nutzen zwei Drähte für die Sprech- und zwei Drähte für die Hörverbindung. Der FW100 ermöglicht nicht nur die Verbindung, sondern auch die Alarmierung zwischen diesen Systemen. Zusätzlich können die Pegel optimal eingestellt werden.
Im Bereich Ela haben wir einen Induktionsschleifenverstärker entwickelt. Induktionsschleifen werden für Schwerhörige benötigt, die innerhalb des Induktionsfeldes mittels einer Empfangsspule im Hörgerät Musik und Sprache gut empfangen können. Unser Verstärker mit der Bezeichnung ISV1000 kann sog. "Hörschleifen" mit voller Leistung anfahren. So werden für große Induktionsschleifen Ströme bis 15 Ampère benötigt. Der ISV1000 hat den zusätzlichen Vorteil, dass er von kleinen Hörschleifen bis zu großen individuell einstellbar ist.